Besuch Staatsministerin Kühne-Hörmann

Bei strahlendem Sonnenschein besuchte Frau Staatsministerin Kühne-Hörmann erneut die Zeiteninsel, um den Förderantrag entgegen zu nehmen und gemeinsam mit den Mitgliedern, der neu gegründeten Genossenschaft eine Linde zu pflanzen.

Bürgermeister Eidam begrüßte die Anwesenden und betonte in seiner Rede die Wichtigkeit der gemeinsamen interkommunalen Zusammenarbeit. Er dankte auch den Mitgliedern des Fördervereins, denn nur durch ein gemeinsames Vorgehen wurde die Umsetzung ermöglicht.

Es wurde eine gemeinsame Absichtserklärung abgegeben, aber es bleibt natürlich ein Restrisiko.Grundlagen wurden geschaffen und das Thema Zeiteninsel sensibel in der Gemeinde behandelt, aufgrund des defizitären Haushalts, da das finanzielle Risiko derzeit nicht abzuschätzen ist.

Es handelt sich bei der Zeiteninsel um ein einzigartiges Projekt und bietet eine Chance für die Region. Viele Menschen haben sich klar zum Projekt Zeiteninsel bekannt.

Hier wird Vergangenheit gebaut, um Zukunft zu schaffen und die Identität der Region zu stärken.Die Zeiteninsel wird mit Leben erfüllt und Geschichte wird erlebbar gemacht, authentisch.

Frau Kühne-Hörmann betonte in Ihrer Ansprache, dass mit der Gründung der Genossenschaft die Region einen ganz neuen Weg für ein museales Trägermodell beschreitet. Es zeigt sich deutlich, dass die ganze Region das Projekt trägt.
Die 4,8 Mio. Investitionskosten des Landes sind ein Signal für die Wichtigkeit des Projektes, denn normalerweise stellt das Land nur ein Drittel der Investitionssumme zur Verfügung.

Da von Anfang an klar war, dass das Land nicht die Trägerschaft übernehmen würde, ist die Gründung der Genossenschaft ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und beispielhaft, vorher hat es diese Konstruktion der Trägerschaft noch nie gegeben. Der Betrieb des Museums muss sicher gestellt werden.

Da derzeit die Besucherzahlen nicht einzuschätzen sind, ist der Zusammenschluss der Kommunen sehr wichtig. Der Standort wird gestärkt und es findet eine Identifikation statt. Die Zeiteninsel wird zum Anziehungspunkt für die Region im touristischen Bereich aber auch im Bereich von Forschung und Lehre.

Mit der Überreichung des Förderantrages ist nun ein nächster Schritt getan, jetzt wird der Antrag von den verschiedenen Stellen mit Sorgfalt geprüft, damit nicht später Probleme auftauchen.

Herr Prof. Schallmeyer sprach mit einem Augenzwinkern von einem „historischen Tag“.
Es handelt sich um eine völlig neue vorher nicht bekannte Kulturlandschaft, die hier dargestellt werden soll.
Das Konzept der Zeiteninsel ist einmalig in Hessen.
Auch er betonte die Besonderheit der Trägerschaft durch eine Genossenschaft. Hier wird für ihn das Prinzip „einer für alle – alle für einen“ deutlich. So identifiziert sich eine Region und dies strahlt in alle Bereiche aus.

Dr. Andreas Thiedmann blickte in seiner Rede zunächst zurück in die Vergangenheit, als die Idee zur Zeiteninsel entstand und bedankte sich für die bisher erhaltene Unterstützung über die Jahre hinweg.
Er überreichte Frau Kühne-Hörmann und Herrn Christean Wagner als herausragende Unterstützer des Projektes jeweils eine Replik des bronzezeitlichen Angelhakens, der auf der Zeiteninsel gefunden wurde.
Herrn Prof. Schallmeyer überreichte Herr Thiedmann eine Urkunde über eine Ehrenmitgliedschaft im Förderverein und er bat ihn Mitglied im wissenschaftlichen Beirat für das Freilichtmuseum zu werden, was Herr Prof. Schallmeyer gerne annahm.

Herr McGovern dankte für das Engagement und betonte, dass auch die weiteren Schritte zu schaffen sind. Die Zeiteninsel wird nicht nur für Archäologen interessant, sondern für den Tourismus und als außerschulischer Lernort. Entsprechende Mittel werden zukünftig bereit gestellt und aufgestockt werden, damit die Schulen die Zeiteninsel besuchen können. Es ist aus seiner Sicht wichtig junge Menschen an Geschichte heranzuführen und Natur erlebbar zu machen.

Herr Wagner betonte auch noch einmal das hohe Engagement des Straßenbauamtes in Person von Herrn Kunze, der sich schon sehr früh für das Projekt Zeiteninsel eingesetzt hat. Herr Wagner freut sich, dass sich von der ersten Idee das Projekt jetzt so weit entwickelt hat.

Dann schritten die Genossenschaftsmitglieder und die Ministerin zur Tat und pflanzten die „Genossenschaftslinde“. In entspanntem Rahmen wurde ein Imbiss gereicht und die Mitglieder des Fördervereins freuten sich über diesen gelungenen Tag.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s