Erster Arbeitseinsatz

Am Samstag morgen trafen sich mehr als zwanzig Freiwillige auf dem Gelände der Zeiteninsel, um gemeinsam nach Reddehausen zu fahren, wo ein Mitglied des Fördervereins ein Wäldchen gefunden hatte, in dem Haselsträucher stehen, die „abgeerntet“ werden durften.

Und so fuhren wir in Fahrgemeinschaften voller Tatendrang zum kleinen Dorf Reddehausen, das einigen von uns vollkommen unbekannt war.

In einem kleinen Wäldchen angekommen, erhielten wir eine kurze Einweisung, wie Haselsträucher aussehen, welche Art von Stangen benötigt werden und wie die Sträucher zu beschneiden sind.

Dann ging es mit Feuereifer los, alle hatten irgendein Werkzeug dabei, es gab eine große Auswahl an Sägen, Äxten, Astscheren und Gartenscheren. Jeder fand eine Aufgabe, die zu bewältigen war und so gab es Leute, die gefällt haben, andere die die Stangen auf die richtige Länge kürzten und Äste abschnitten und wieder andere schleppten die Stangen zum Transporter und luden auf.

Mittags hatten wir alle Haselsträucher gekürzt und die Stangen für den Abtransport vorbereitet. Nun ging es zum Mittagessen auf einen urigen Fachwerkhof, wo die Cateringdamen Frau Mosburger und Frau Lange uns bereits mit einer gedeckten Tafel erwarteten. Es gab eine leckere Kürbissuppe und noch viele andere Leckereien für die hungrigen Mäuler.

Nach unserem Mittagessen fing es dann passend an zu Regnen, zum Glück hatten wir einen trockenen Vormittag für unsere Arbeit und so mussten nur noch die Stangen abtransportiert und abgeladen werden.

Bei diesem Arbeitseinsatz wurden wir durch Frau Fellchener (Mitglied des Fördervereins) eine Mitarbeiterin der JUKO (Jugendkonflikthilfe) mit ihren jugendlichen Klienten tatkräftig unterstützt.

Die JUKO ist ein Verein, der zum einen im Bereich Jugendkompetenznetzwerk Angebote für Ausbildung und Qualifizierung von jungen Menschen macht und zum anderen im Bereich Jugendkonflikthilfe Angebote und Hilfen aus den Bereichen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) SGB VIII und alle Konfliktschlichtungsangebote sowie die Angebote der Jugendstraffälligenhilfe anbietet.

Hier erfahren Sie mehr über die Arbeit der JUKO http://www.juko-marburg.de

Von der Gemeinde Weimar war uns freundlicherweise ein Pritschenwagen zur Verfügung gestellt worden, um die Haselruten abzutransportieren. Mit zwei Fuhren haben wir nun das gesamte Material zur Zeiteninsel gebracht, um es in einem nächsten Arbeitseinsatz für den Bau eines Grubenhauses zu verwenden.

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer für ihren Einsatz und vor allem an das Catering-Team für die hervorragende Verpflegung – es war köstlich!

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