Weiterbau Grubenhaus


Am Samstag trafen sich wieder mehr als 20 freiwillige Helferinnen und Helfer, trotz der schlechten Wetterprognose, um gemeinsam am Projekt Grubenhaus weiter zu arbeiten.

Wir arbeiteten diesmal unter besonderen Bedingungen, denn seit Samstag wird das Bauprojekt mit Hilfe einer Kamera im Zeitraffer dokumentiert. An dieser Stelle sagen wir vielen Dank an Rainer Waldinger, der dies möglich gemacht hat. Die Kamera ist fest an einem Standort installiert und macht pro Minute ein Bild. Wir sind schon sehr gespannt, wie das Geschehen später im Zeitraffer aussieht.

Ab 10:00 Uhr ging es wieder los, die Grube wurde aufgedeckt, es war zum Glück kein Wasser eingedrungen, so dass die Erdarbeiter gleich weiter in der Grube arbeiten konnten. Sie mussten die Tiefe von 70 cm gleichmäßig erreichen, die Wände glätten und sechs Pfostenlöcher eintiefen. Dabei gab es noch einen kleinen kuriosen Fund – ein Molch. Es tauchten auch noch einige größere Steine auf,die entfernt werden mussten.

Die Gruppe für die Holzbearbeitung musste bei den übrigen vier Stämmen die Zapfen und Pfostenlöcher ausarbeiten. Andere Helfer erstellten sich aus Holz weiteres Werkzeug. Es mussten Holznägel hergestellt werden, um die Balken nach Fachwerkmethode zu verbinden und viele mehr. Ein Baumstamm wurde noch gespalten, Verstrebungen wurden angepasst und Holz vorsortiert.

Alle waren sehr beschäftigt und die Kinder halfen mit und nutzten das Gelände als Abenteuerspielplatz.

Mittags wurden wir wieder von den Catering-Damen verwöhnt. Es gab ein reichhaltiges Buffet, so dass alle gut gesättigt wieder nach der Mittagspause an die Arbeit gehen konnten.

Es wurde immer dann spannend, wenn die Verzapfungen in die dazugehörigen Zapfenlöcher eingeschlagen wurden, manchmal klappte es auf Anhieb und manchmal musste mit kundigem Blick der Zapfen noch mit der Axt behauen werden.

Mit der Unterstützung vieler Hände wurden dann die verzapften Balken zur Grube getragen. Auch hier mussten wieder Ausgleichsmaßnahmen erfolgen, ein Pfostenloch vertieft werden, beim anderen aufgeschüttet, bis alles einigermaßen gerade und auf gleicher Höhe war.

Bis zum späten Nachmittag hatten wir dann die Pfosten mit den beiden Seitenwänden in der Grube eingelassen und befestigt.

Das Tagesziel wurde erreicht und wir waren stolz auf unser Werk.

Vielen Dank an die fleißigen Helferinnen und Helfer – es war ein toller Tag mit euch!

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