Die „offene Bronzezeit-Werkstatt“ ist eröffnet

Wie bereits im Vorfeld angekündigt fand am zweiten Aprilwochenende der erste Workshop „Offene Bronzezeit-Werkstatt“ statt.

Nachdem sich am Samstagmorgen der Frost der vergangenen Nacht in schönsten Sonnenschein verwandelt hatte, konnte es losgehen.

Im Anschluss an eine kurze allgemeine Einführung, in der die Teilnehmer Grundsätzliches zum Thema Wachsmodell und Lehmform gelernt haben, wurde die konkrete Realisierung der einzelnen Werkstücke besprochen. Die Teilnehmer hatten auch noch einmal die Möglichkeit in den, von den Kursleitern mitgebrachten, Fachbüchern nachzuschlagen und bereits fertige Werkstücke einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
So wurden die einzelnen Wachsstücke über dem Lagerfeuer erwärmt und grob in Form gebracht, was bei manchem mehr, bei anderen weniger Aufwand erforderte. Zwischendurch wurde die Arbeit immer wieder für ein nettes Gespräch unterbrochen und es stellte sich schnell eine gemütliche Atmosphäre unter allen Beteiligten ein.

Gegen Nachmittag konnten auch schon die ersten fertigen Bienenwachsmodelle vorgezeigt werden und sowohl Kursteilnehmer als auch Leiter staunten nicht schlecht. Die erste Schicht der Lehmform wurde aufgetragen und das Modell zum Trocknen bei Seite gelegt. So hatten die meisten Teilnehmer noch genug Zeit um mit einem weiteren Modell zu beginnen.
Nach getanem Tageswerk konnte in gemütlicher Runde noch gegrillt werden und der Abend klang sehr gemütlich aus.

Am nächsten Morgen entschieden sich einige Kursteilnehmer erst einmal für ein ausgiebiges Frühstück im Cafe Zeitlos, das direkt am Gelände der Zeiteninsel gelegen ist.

Frisch gestärkt konnte also in den zweiten Tag gestartet werden. Die meisten Teilnehmer waren inzwischen an ihrem zweiten oder dritten Modell angelangt und es stellte sich ein stetiger Wechsel zwischen Wachsmodellieren und Formenlehmen ein.
Am Abend bekamen alle Kursteilnehmer noch genügend angemischten Lehm eingepackt, um ihre Formen daheim vollenden zu können. Einige haben sich auch direkt für den kommenden Termin angemeldet und werden dann ihre Formen brennen und gießen können.

Bericht von Stefan Heeb – einem der beiden Kursleiter der Bronzezeit-Werkstatt.

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