Ein zunächst winterlicher Arbeitseinsatz

Wie an jedem ersten Samstag im Monat trafen sich die Aktiven der Zeiteninsel um 10 Uhr zu einem gemeinsamen Arbeitseinsatz auf dem Gelände.
Da es in der Nacht geschneit hatte, stand das gemeinsame Arbeiten zunächst auf der Kippe. Die Freiwilligen ließen sich davon nicht abschrecken und trafen sich, natürlich warm eingepackt, und legten sofort los.

Im germanischen Wohnstallhaus der römischen Kaiserzeit ging es, wie bereits beim letzten Arbeitseinsatz, um das Flechten der Wände mit Weidenruten. Hier standen vor allem die Wände im Zwischenboden im Fokus, während die Front des Hauses schon einmal für das geplante Flechtwerk vorbereitet wurde.

Im Bereich des Rössener Hauses war eine Gruppe damit beschäftigt, den Innenraum des Hauses „wohnlicher“ zu machen: Hier wurde eine Lagerstätte aus Holz gesägt und gezimmert. Baumstämme wurden gespalten und zugerichtet, um eine Auflage für Bretter zu bekommen. Vielleicht ist das „Bett“ bereits zur Veranstaltung fertig gestellt? Wir werden sehen.

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In Vorbereitung auf unsere Veranstaltung „Geschichte(n) erleben – in der Bronze- und Eisenzeit“ am Wochenende vom 25. und 26. Mai errichtete ein Team den Windschutz auf der mittelsteinzeitlichen Insel wieder neu. Die Beteiligten bauten ein Gestell aus Weidenruten, um anschließend eine Dachdeckung aus Rinde anzubringen.

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Ebenfalls in Vorbereitung auf die Veranstaltung wurde an der Rennofenstation damit begonnen, Lehmziegel herzustellen. Hier soll wieder ein Rennofen zur Darstellung der Eisenverhüttung errichtet werden. Sie dürfen gespannt sein.

Zum ersten Mal in diesem Jahr nutzen wir eine kleine Ackerfläche, um dort zum einen heimische Kräuter und Blumen als Weide für unsere Zeiteninsel-Bienen auszusäen, zum anderen sollen hier Kräuter und Pflanzen wachsen, die es zur Zeit der Germanen gegeben hat. Es ist ein kleines Experiment und bis zur Veranstaltung werden hoffentlich schon die ersten Pflanzen zu sehen sein.

Auch an diesem ersten Samstag des Monats fanden sich Interessierte zu einer offenen Führung um 11 Uhr zusammen. Sie konnten den Baufortschritt und die Vorbereitungen zur Veranstaltung in Augenschein nehmen und sich über das Museumsprojekt informieren.

Nachdem tagsüber doch recht angenehme Arbeitstemperaturen herrschten, kam nachmittags eine derartig schwarze Wolke über den Himmel gezogen, die uns ein klares Signal gab: jetzt ist Feierabend. Wir haben natürlich auf die Natur gehört und nach einem schönen gemeinsamen Arbeitstag den Feierabend angetreten.

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Ein Dank an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer für ihren Einsatz. Bis zum nächsten Mal am 1. Juni!

Text und Fotos: Meike Schuler-Haas

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