Lindentag auf der Zeiteninsel

Am vergangenen Sonntag fand ein „Lindentag“ auf der Zeiteninsel unter Beteiligung von Dr. Astrid Wetzel, Dr. Sonja Guber und Monika Mosburger, Mitglieder des Fördervereins, statt. Die Linde wurde schon vor tausenden von Jahren in vielfältiger Weise von Menschen genutzt. So besaßen zum Beispiel die Schuhe des berühmten „Ötzi“ ein Innengeflecht aus Lindenbast und aus einem über 7000 Jahre alten Brunnen konnten mehrere Beutel aus Rinde geborgen werden,  darunter auch einer aus der Rinde junger Linden. Die Beutel wurden vermutlich zum Wasserschöpfen benutzt.

Vor dem Holzhaus sammelten sich die Besucher zunächst und konnten bei Monika das Zwirnen mit Lindenbast ausprobieren.

 

Sie erfuhren, dass der Bast entsteht, wenn Lindenrinde für mehrere Wochen im Wasser rottet. Der feinfaserige Bast kann zum Beispiel zur Herstellung von Fischernetzen, zum Zwirnen und Körbe flechten benutzt werden.

 

Astrid führte die interessierte Gruppe anschließend über die Zeiteninsel und gab eine botanische Einführung und weitere Verwendungsmöglichkeiten an. So hilft ein Tee aus Lindenblüten gegen Halsweh. Sonja ging auf die Bedeutung von Lindenblüten für Bienen ein und berichtete von ihrem Bienenprojekt. Für das weitere Programm wurden einige Lindenäste abgeschnitten.

 

Nach der Rückkehr zum Holzhaus zogen die Kinder deren Rinde ab und schnitten die Hölzchen in Stücke. Diese wurden in eingestochene Alufolie eingewickelt und anschließend für 10 Minuten ins Feuer gelegt. Der spannende Moment kam beim Auswickeln: Vor allem die kleinen Besucher waren begeistert von der entstandenen Zeichenkohle und probierten diese gleich aus.

 

Nicht nur Papier, auch die Haut kann durch im Mörser zerkleinerte Kohle verschönert werden. Astrid vermischte das Kohlepulver mit Glycerin und heraus kam eine Farbpaste, die auch gleich verwendet wurde.

 

Am Ende des Tages waren alle begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten, die die Linde bietet. Wir haben uns sehr über das Interesse der Besucher gefreut!

Arbeitseinsatz im Juni

Am vergangenen Samstag fand bei schönstem Wetter wieder ein Arbeitseinsatz auf der Zeiteninsel statt. Es gab viel zu tun, da das Gelände für die Steinzeittage am 17. und 18. Juni vorbereitet werden sollte.

Zudem hatte sich ein Besuch aus dem Fernsehen angekündigt: Reinhard Schall vom Hessischen Rundfunk kam auch in diesem Jahr vorbei, um „Aktive in action“ für die hessentipp-Sendung am kommenden Freitag zu filmen.Foto 1Die Freiwilligen begannen mit dem Bau eines Unterstandes für den Lehmbackofen. Dieser konnte auch fast fertig gestellt werden, lediglich Teile der Überdachung fehlen noch, da nicht genügend Reet zur Verfügung stand.

Der ausgehöhlte Baumstamm, in dem seit einigen Wochen eines der beiden Zeiteninsel-Bienenvölker lebt, bekam einen neuen Boden, außerdem wurde die Umzäunung hier komplett neu gebaut. Die Bienen haben sich gut eingelebt und genießen die Blütenvielfalt auf der Insel.

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Bei den Steinzeittagen ist neben vielen anderen tollen Stationen auch eine archäotechnische Aktion geplant: Unter Zuhilfenahme von tierischem Hirn soll Tierhaut gegerbt und der Gerbevorgang vorgeführt werden. Bereits am Samstag kam es daher zu einem Probelauf, bei dem es schon Einiges zu sehen gab. Die Archäotechniker spannten eine Kuhhaut auf, um diese mit der Hilfe von Feuersteinklingen und Messern von Fleischresten zu befreien und die Fettschicht von der Haut zu lösen.foto 6Das gestaltete sich gar nicht so einfach. Außerdem wurden aus zwei Rehköpfen- und einem Schafskopf das Hirn, das für den Gerbeprozess benötigt wird, herausgelöst. Hund Elli freute sich, fiel doch das ein oder andere Fleischstück für sie ab.

Ebenfalls als Vorbereitung für die Steinzeittage gruben die Aktiven zwei Löcher mitten auf der Schaf- und Ziegenwiese, was von diesen mit neugierigem Mähen und Meckern kommentiert wurde. In die Löcher sollen zwei Baumstämme versenkt werden, an denen kleine und große Besucher in die Rolle eines steinzeitlichen Holzfällers schlüpfen können.

Nachdem das Gelände gesenst und die Freiwilligen die Feuerstelle für die Stockbrotaktion vorbereitet hatten, gab es ein, wie immer sehr leckeres, gemeinsames Mittagessen.foto 10Anschließend ging der Bau des Unterstandes für den Lehmbackofen frisch gestärkt und mit vereinten Kräften weiter.

Es war wieder ein sehr schöner Arbeitseinsatz, bei dem die Freiwilligen viel geschafft haben. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

Arbeitseinsatz im Mai

Bei frühlingshaften Temperaturen und viel Sonnenschein trafen sich am vergangenen ersten Samstag im Mai wieder zahlreiche Aktive auf der Zeiteninsel zum gemeinsamen Arbeitseinsatz. Zeitgleich fand auch ein Workshop zur Keramik der Rössener Kultur statt, für den sich viele Interessierte eingetragen hatten.

Es gab wie immer viel zu tun: Eine weitere Überdachung wurde an der Seite eines Materialcontainers von schwindelfreien Helfern angebracht, um hier mehr Stauraum zu erhalten.

Zudem wurde der Boden im Bereich zwischen den Containern gepflastert.

Am Holzhaus hängen jetzt unsere Epochen-Logos, die die verschiedenen Zeitstationen symbolisieren und gut sichtbar für Besucher platziert sind.

Zur Verbesserung des Schulackers wurde fleißig Unkraut gejätet.

Zur Mittagszeit fanden sich die Helfer und die Workshop-Teilnehmer zu einem sehr leckeren Mittagessen zusammen. Die gemeinsame Zeit wurde für angeregte Gespräche genutzt.

Frisch gestärkt wurde die Überdachung des Rennofenwerkplatzes instand gesetzt, um diesen wieder besser vor der Witterung zu schützen.

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Kleine Pausen wurden genutzt, um den Teilnehmern des Keramik-Workshops bei der Herstellung ihrer Gefäße über die Schultern zu schauen.

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Um vier der sechs Gruben, die für das archäologische Langzeitexperiment zur Getreidelagerung angelegt wurden, vom übrigen Gelände abzugrenzen und zu schützen, wurde ein Zaun gebaut. Für zwei weitere Getreidegruben auf dem Gelände gibt es jetzt auch eine Beschilderung.

Die neuen Zeiteninsel-Bewohner, sieben Schafe und zwei Ziegen, freuten sich über die belebte Insel, bekamen sie so doch viele Streicheleinheiten.

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Wir danken den vielen fleißigen Helfern für ihr Engagement und freuen uns jetzt schon sehr auf den nächsten gemeinsamen Arbeitseinsatz im Juni, dann hoffentlich bei genauso schönem Wetter!

Fotos: Sarah Fräßdorf

Arbeitseinsatz im April

Kein Scherz – auch am 1. Samstag im April trafen sich wieder Freiwillige auf dem Gelände der Zeiteninsel, um bei herrlichem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen an diversen Projekten zu arbeiten:

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Der Vier-Pfosten-Speicherbau für die Eisenzeit wurde weiter vorangebracht, in dem sogenannte „Kopfbänder“, die zur Queraussteifung zwischen einem horizontalen Balken und einem vertikal stehenden Holz eingesetzt werden, eingepasst wurden.

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Zwischen den beiden Materialcontainern wurde eine Überdachung angebracht, um zusätzlichen Stau- bzw. Arbeitsraum zu erhalten.

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Auf der Insel haben Aktive den Zaun zum neuen Garten fertig gestellt. Hierzu wurde Weidenschnitt auf die Insel gebracht und die verwendbaren Ruten herausgeschnitten und im Zaun miteinander verflochten.

Der Boden wurde mit einer dicken Schicht Mulch bedeckt, um wachsendem Unkraut das Licht zu nehmen. Im Herbst wird dann eine Gründüngung aufgebracht, damit der Garten im kommenden Jahr bepflanzt werden kann.

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Beim neu gebauten Lehmbackofen wurde die provisorische Überdachung abgebaut und mit dem Bau eines stabilen und dauerhaften Schutzdaches begonnen. Dafür mussten zunächst Löcher mit einem Erdbohrer gebohrt werden, um den Pfosten genügend Standsicherheit zu verleihen.

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In der Mittagszeit wurden die fleißigen Helfer wieder mit einer tollen Suppe und selbst gebackenem Kuchen verwöhnt. Die Mitglieder des gleichzeitig stattfindenden Workshops Nadelbinden (siehe Blogbeitrag) schlossen sich der Mittagsrunde an und es entstanden interessante Gespräche.

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Danach ging die Arbeit wieder gut voran und die letzten Helfer machten am späten Nachmittag Feierabend, in dem Wissen gut voran gekommen zu sein.

Wir danken allen Freiwilligen für ihren Einsatz – es war wieder einmal ein schöner und produktiver Arbeitstag.

Fotos: Anke Udelhoven

Arbeitseinsatz im August

Am ersten Samstag im August war viel los auf der Zeiteninsel: verschiedene Projekte fanden statt, eine besondere Führung und vieles mehr, wie im Folgenden zu lesen ist.

 

Ernte des Schulackers der Grundschule Niederweimar

Da die Schulkinder leider Sommerferien haben, sind freiwillige Helfer eingesprungen und haben das nun reife Getreide geerntet. Das wird aufbewahrt, bis die Kinder aus den Ferien zurückkehren und mit der Weiterverarbeitung beginnen können.

Die diesjährige Ernte fiel deutlich besser aus als im Vorjahr.

 

Oldtimer Rallye

Am Samstag machte die Oldtimer Rallye „Bender Classic“ auf der Zeiteninsel Station. Wir bewunderten die schönen Oldtimer und die Teilnehmer der Rallye informierten sich während einer Führung bei Dr. Andreas Thiedmann über das Museums-Projekt.

 

Lehmbackofen

Als weiteres Projekt wurde am neuen Lehmbackofen, den wir mit den Freiwilligen des Landkreises begonnen hatten, weiter gebaut.

Nach der zunächst nötigen Umsiedlung von Zwischenmietern (eine Ameisenkolonie hatte sich auf dem Ofen niedergelassen) konnte es losgehen und Schicht um Schicht wurde der Lehm auf dem Grundgerüst verteilt, bis die richtige Dicke erreicht war. Die Front bekam auch ihren Abschluss und beim nächsten Mal müssen wir noch die Ofenöffnung fertigstellen, dann kann der Ofen endlich eingeweiht werden. Außerdem bekam er eine Überdachung, um einen gewissen Schutz vor widrigen Witterungseinflüssen zu erreichen. Befestigt wurden die Hölzer stilecht mit gezwirnten Schnüren aus Binsen.

Am späten Nachmittag dann noch der letzte Feinschliff dann war es geschafft.

Danke für die Fotos an Anke Udelhoven – trotz Lehmhänden tapfer dokumentiert.

 

Bronzezeit-Werkstatt

Auch die Bronzezeit-Werkstatt hatte wieder ihre Pforten für Interessierte geöffnet. Der Kurs war erneut komplett ausgebucht – so wie auch die kommenden Kurse in diesem Jahr. Der Schwerpunkt an diesem Wochenende lag beim Gießen der vorgefertigten Formen.

Andere Arbeiten

Nicht vergessen seien all die anderen Arbeiten, die am Samstag geleistet wurden. Unsere Apfelbäume wurden abgestützt, da sich die Äste unter der Last der wachsneden Äpfel zunehmend biegen. Das gibt eine reiche Ernte.

Zugleich wurden die alten Baumstützen weiter abgebaut und der verstopfte Zulauf aus der Allna von Treibholz freigemacht.

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Nochmal danke an die vielen Helfer – wir haben wirklich wieder Einiges geschafft!

Fotos: Anke Udelhoven, Dennis Moch und Julia Mootz

30 x 2.000 Euro für Hessens Vereine!

 

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Wir machen mit. Jetzt jeder abstimmen!

Wir bitten alle Mitglieder, Freunde und Förderer, uns bei der Initiative „Vereint für Deinen Verein!“ zu unterstützen. Unter www.sparda-vereint.de kann vom 11. Mai bis zum 7. Juni 2016 für die teilnehmenden Vereins-Projekte abgestimmt werden. Wir sind dabei und brauchen jede Stimme, um eine der 2.000-Euro-Spenden zu gewinnen.

Worum geht es?

Die Sparda-Bank Hessen unterstützt 30 Vereinsprojekte mit jeweils 2.000 Euro. Die Vereine mit der höchsten Stimmenzahl bekommen die Spenden. Das Online-Voting ist ganz einfach: Unser Verein ist über die Suchfunktion auf www.sparda-vereint.de leicht zu finden oder Sie nutzen den folgenden Link direkt zu unserem Projekt https://www.sparda-vereint.de/voting/spardafruhjahrsaktion-2016/bau-eines-vier-pfosten-speicherbaus/.

Jedem Internetnutzer steht alle 24 Stunden eine Stimme zur Verfügung. Wer also täglich eine Stimme abgibt, hilft am meisten!

Zur Teilnahme muss nur die eigene E-Mail-Adresse angeben und diese nach Erhalt einer E-Mail bestätigt werden.

Unser Projekt:

Der Bau eines Vier-Pfosten-Speicherbaus steht schon länger auf unserer Agenda und in diesem Jahr wollen wir den Plan umsetzen, die ersten Anfänge sind gemacht, aber es fehlt uns noch ausreichend Material. Wir würden uns sehr freuen, wenn es uns gemeinsam gelingt, hierfür eine der 2.000-Euro-Spenden der Sparda-Bank Hessen zu gewinnen.

Jede Stimme zählt! Herzlichen Dank an alle, die mitmachen! Los geht´s!

Schulbesuch

Unser Fördervereins-Mitglied Frau Dr. Astrid Wetzel berichtet über ihren Besuch bei den Schülern der 3. Klasse in der Grundschule Niederweimar in Vorbereitung auf das Projekt „Schulacker 2016“.
„Als ich am 24. Februar die Grundschule Niederweimar betrat, war es draußen bitterkalt. Aber die Kinder waren schon ganz heiß, zu erfahren, was es mit „ihrem“ Ackerprojekt auf der Zeiteninsel auf sich hat. Einige Kinder der 3. Klassen von Frau Freudenstein und Frau Schirmmeister hatten schon von den Schülern des jetzigen 4. Jahrgangs gehört, dass es da so eine Fläche gibt, kaum größer als ihr Klassenzimmer, wo bereits letztes Jahr Getreide gesät und auch geerntet und zu Mehl vermahlen worden war. Aber es sei mühsam gewesen, und hätte dann noch nicht einmal für ein (1) Brot gereicht. 
Das waren genug Hinweise, um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen. Wo genau liegt denn der Acker, warum heißt das Gebiet heute Zeiteninsel und was ist so spektakulär an dem bisschen Wiese, Bach und See und dem kleinen Hügel mittendrin? Da wussten die Kinder aber schon eine ganze Menge Details. Da gab es Kiesabbau und da sind Fundamente für eine große Brücke gebaut worden und man musste dafür graben und hat eine Menge Dinge gefunden: Scherben und Knochen und Mauern und Pfostenlöcher und noch mehr Scherben und einen Angelhaken. Der sei aus der Bronzezeit, habe ich erzählt, und anschließend versucht, das mit den Zeiten, nämlich Eiszeit – Steinzeit – Bronzezeit – Eisenzeit auf die Reihe zu bekommen. Aber sogar den Begriff „Römische Kaiserzeit“ hatten einige der Kinder schon gehört. 
Dann haben wir überlegt, was es alles braucht, um aus Grassamen – und was anderes sind unsere heutigen Getreidearten ja nicht – soviel Körner zu ernten, dass damit ein Brot oder Kuchen gebacken werden kann. Es gab einige Kinder, die aus landwirtschaftlichen Betrieben stammen, und die konnten erzählen, wie und was heute angebaut wird. 
Wir haben gemeinsam „Im Märzen der Bauer“ gesungen und ich war sehr überrascht, dass alle Kinder den Text konnten und zwar alle Strophen! Mit wurde erzählt, dass die Niederweimarer Kinder im Kindergarten „Singpaten“ haben und viele alte Volkslieder kennenlernen. Wir sind dann zusammen anhand des Textes noch mal Schritt für Schritt vorgegangen, vom Pflügen und Eggen zum Graben (=Jäten) und Ernten und haben mit magnetischen Wortkarten den Ablauf vom Säen bis zur Ernte an der Tafel festgehalten. Eigentlich habe sich der Ablauf nicht geändert bis heute, meinten die Kinder. Nur dass alles heute von Maschinen erledigt wird – also mit 100 Pferdestärken statt 1 oder 2. 
Ich habe zum Schluss noch kurz die alten Getreidearten vorgestellt und mit den Kindern gemeinsam ein mitgebrachtes Brot verspeist, nämlich ein mit Sauerteig angesetztes Dinkelbrot mit Grünkern (unreif geernteter Dinkel). Ob die Germanen schon Sauerteig kannten? Und dann haben wir überlegt, warum es auch heute sinnvoll ist, alte Getreidearten und ursprüngliche Weizensorten wieder anzubauen. 
Mit diesem ganzen Wissen gewappnet kann eigentlich für die Jungbauern und ihrem Ackerprojekt nichts mehr schief gehen. Sogar der Begriff Dunkelkeimer wurde geklärt und warum dass Feld mit einem Zaun geschützt ist. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen! 
Zum Schluss der Doppelstunde kam sogar noch eine leibhaftige Germanin zu Besuch. Mit Bundschuhen, einem mit Fibeln zusammengehaltenen germanischen Gewand und emsig mit einer Spindel Flachs spinnend. Die Kinder hörten andächtig zu, was diese Frau (Monika Mosburger) über ihren mühsamen Alltag zu berichten wusste. Ob sich einige Schüler und Schülerinnen überlegt haben, dass Schule vielleicht die bessere Alternative zum Leben in der Eisenzeit ist?“

Eine großzügige Spende

Frau Anneliese Heuser ist dem Beispiel unseres Mitglieds Dr. Gerhard Eisel gefolgt (wir berichteten) und hat anlässlich ihres 80. Geburtstages ihre Freunde und Gäste um eine Spende für die Zeiteninsel gebeten. So kamen durch die Gratulanten und einer Aufstockung durch Frau Heuser selbst 700,- € zusammen, die Sie nun dem Förderverein gespendet hat!

Dafür sagen wir ihr auch auf diesem Wege noch einmal unseren allerherzlichsten Dank, verbunden mit den besten Glück- und Gesundheitswünschen für das nächste Jahrzehnt!

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Besuch der Ausstellung „Bärenkult und Schamanenzauber“

Am Mittwoch 2.3. fuhr eine Abordnung der Zeiteninsel mit 14 Personen nach Frankfurt, um die Ausstellung „Bärenkult und Schamanenzauber“ im Archäologischen Museums zu besuchen. Die Fahrt mit dem Zug war mit fünf Einstiegspunkten eine logistische Herausforderung, aber alle fanden sich in Fünfer-Gruppen zusammen, um das Hessenticket zu nutzen.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Bericht im Hessischen Rundfunk und RTL kompakt.

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Eine nette Überraschung

Unser langjähriges Mitglied im Förderverein Dr. Gerhard Eisel hat anlässlich seines 80. Geburtstages seine Gäste anstelle von Geschenken um Unterstützung des Projektes Zeiteninsel gebeten.

Auf diesem Wege kamen 1150,- € zusammen, die er nun dem Förderverein gespendet hat!
Dafür sprechen wir ihm auch auf diesem Wege noch einmal unseren allerherzlichsten Dank aus, verbunden mit unseren besten Glück- und Gesundheitswünschen für das nächste Jahrzehnt!

thank you