Richtfest Rössen-Haus

Am Nachmittag des 9. August 2017 war es nun soweit: Wir konnten bei herrlichem Sommerwetter gemeinsam mit den Zimmerleuten um Markus Loges und Claus Amarell und über 50 Gästen das Richtfest für das Rössen-Haus feiern! Mittlerweile ist es schon von weither zu sehen und beeindruckt nicht nur durch seine Größe.

P1050622Bis kurz vor Beginn des Richtfestes werkelten die sehr versierten Zimmermänner und -frauen im strahlenden Sonnenschein noch fleißig am Dach des Hauses weiter. Freiwillige schmückten den Richtbaum mit bunten Bändern, Zimmermann Erik befestigte ihn anschließend auf dem Dach. Dann standen Tische und Bänke mit bester Sicht auf die Baustelle und alles war für den Imbiss vorbereitet.

Für viele der allmählich eintreffenden Gäste war es sicherlich ein besonderer Moment, da sie seit langer Zeit die Entwicklung des Projekts begleiten.

Gegen 16:30 Uhr machten sich die 10 Zimmerleute bereit und sangen zunächst ein traditionelles Zimmermanns-Lied. Anschließend kletterten sie zum First hinauf, wo zunächst der Richtbaum gerade gerichtet wurde. Dann verlas Claus Amarell traditionsgemäß von ihm selbst zum gegebenen Anlass verfasste Verse, sehr zum Vergnügen der Zuschauer. Darin würdigte er zum einen die Besonderheiten der Baustelle inkl. schwankenden Wetterglücks und bedankte sich zum anderen für die fortwährende Unterstützung seines Teams während der nun fast achtwöchigen Bauzeit.

Ab und an unterbrach Claus seine Rede, um mit den Kollegen reihum einen kräftigen Schluck aus dem Tonbecher zu nehmen. Dieser Becher wurde zum Schluss vom Dach geworfen und zerbrach, womit der Segen für das Haus gesichert werden soll. Von Seiten des Bauherrn und der Projektleitung dankten Bürgermeister Peter Eidam und Andreas Thiedmann dem Zimmererteam für ihren unermüdlichen Einsatz und die ausgezeichnete handwerkliche Leistung sowie die gute Abstimmung unter allen Beteiligten.

Beim anschließenden Richtschmaus waren sich bei zünftigem Rehgulasch und stilgerechtem „Emmer-Bier“ alle einig: Die Zimmerleute hatten trotz teilweise schwieriger Wetterbedingungen sehr gute und schnelle Arbeit geleistet und es war eine gelungenes erstes Richtfest auf der Zeiteninsel.

In den kommenden Wochen folgt nun noch die Fertigstellung des Rohbaus, dann die teilweise Dacheindeckung mit Langstroh. Die endgültige Fertigstellung ist im nächsten Jahr zu erwarten. Wir werden im Blog darüber berichten!

 

 

 

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Architektenwettbewerb Besucherzentrum

Wieder ist eine Etappe auf dem Weg zur Realisierung der Zeiteninsel erreicht: Anfang Juni wurde der im Vorjahr gestartete Architekten-Wettbewerb für das Besucherzentrum mit der Kür von zwei Preisträgern abgeschlossen!

18 Architekturbüros, darunter sogar einige aus dem europäischen Ausland, hatten sehr unterschiedliche und teils sehr interessante Entwürfe eingereicht. Daraus wählte das Preisgericht unter anonymen Bedingungen zwei Preisträger aus, die nach dessen Meinung die gestellte Aufgabe am Besten erfüllten.

Das Stuttgarter Büro Birk, Heilmeyer und Frenzel erhielt den 1. Preis für seinen Entwurf einer langgestreckten Holzpalisadenkonstruktion, deren spitz zulaufende Schenkel sich wie zwei Uhrzeiger zum Museumsgelände öffnen und hinter deren Fassade sich das eigentliche Gebäude verbirgt.


Den 2. Preis erkannten die Preisrichter den TRU Architekten aus Berlin zu mit ihrem nicht minder gelungenen Entwurf eines kompakten, ebenfalls holzverkleideten Bauwerks auf Z-förmigem Grundriss mit einem alles überragenden Aussichtsturm.

Beide Entwürfe erscheinen als gelungene Kompositionen und würden sich harmonisch in das Gesamtbild Zeiteninsel einfügen. Jedoch kann nur der erstplatzierte Entwurf nun auch zur Umsetzung gelangen und in den kommenden Monaten planerisch ausgearbeitet werden. Dabei sind noch viele Fragen zu lösen, die die museale Alltagstauglichkeit und einen wirtschaftlichen Betrieb des Gebäudes gewährleisten sollen. Dann wird sich der Weg zur baulichen Umsetzung hoffentlich baldmöglichst weiter öffnen!

Architektenwettbewerb Besucherzentrum

Wieder ist eine Etappe auf dem Weg zur Realisierung der Zeiteninsel erreicht:

Anfang Juni wurde der im Vorjahr gestartete Architekten-Wettbewerb für das Besucherzentrum mit der Kür von zwei Preisträgern abgeschlossen!

18 Architekturbüros, darunter sogar einige aus dem europäischen Ausland, hatten sehr unterschiedliche und teils sehr interessante Entwürfe eingereicht. Daraus wählte das Preisgericht unter anonymen Bedingungen zwei Preisträger aus, die nach dessen Meinung die gestellte Aufgabe am Besten erfüllten.
Das Stuttgarter Büro Birk, Heilmeyer und Frenzel erhielt den 1. Preis für seinen Entwurf einer langgestreckten Holzpalisaden-Konstruktion, deren spitz zulaufende Schenkel sich wie zwei Uhrzeiger zum Museumsgelände öffnen und hinter deren Fassade sich das eigentliche Gebäude verbirgt.


Den 2. Preis erkannten die Preisrichter den TRU Architekten aus Berlin zu, mit ihrem nicht minder gelungenen Entwurf eines kompakten, ebenfalls holzverkleideten Bauwerks auf Z-förmigem Grundriss mit einem alles überragenden Aussichtsturm.


Beide Entwürfe erscheinen als gelungene Kompositionen und würden sich harmonisch in das Gesamtbild Zeiteninsel einfügen. Jedoch kann nur der erstplatzierte Entwurf nun auch zur Umsetzung gelangen und in den kommenden Monaten planerisch ausgearbeitet werden. Dabei sind noch viele Fragen zu lösen, die die museale Alltagstauglichkeit und einen wirtschaftlichen Betrieb des Gebäudes gewährleisten sollen. Dann wird sich der Weg zur baulichen Umsetzung hoffentlich baldmöglichst weiter öffnen!

Baubeginn Rössenhaus

Seit Mitte Juni wird gebaut auf der Zeiteninsel!

Endlich ist es soweit, dass die erste Baumaßnahme eines Rekonstruktionsbaus angelaufen ist: Das Langhaus der Rössener Kultur in der Station „Jungsteinzeit“ wurde begonnen!

Das Modellgebäude wird nicht als archäologisches Experiment, sondern mit sowohl traditionellen wie modernen Werkzeugen und Hilfsmitteln errichtet, deren Spuren aber am fertigen Bau nicht mehr zu sehen sein werden. Es muss ja auch den baurechtlichen Anforderungen an ein öffentlich begehbares Gebäude gerecht werden.

Bereits kurz vor den Steinzeittagen am 17.-18.Juni war der Baugrund planiert und die Gruben für die tragenden Pfosten ausgehoben worden. Um da schon den Besuchern die Dimensionen anzuzeigen, hatten wir Holzlatten in die Pfostengruben gestellt; aber nun müssen wir feststellen, dass dies nur eine schwache Andeutung war, die von der Realität des inzwischen errichteten Kerngerüsts deutlich übertroffen wird.

Das Team der, in diesem Metier versierten Zimmerleute um Markus Loges und Claus Amarell, hat in Windeseile den tragenden Ständerbau aufgerichtet, die Dachsparren aufgebracht und nun wird bereits die Außenwandkonstruktion eingebaut.

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Das Richtfest soll im August gefeiert werden und dann werden sich der Innenausbau und vor allem die Dacheindeckung anschließen.

Bis zum Herbst soll das Haus soweit unter Dach und Fach sein.

Wir werden in unregelmäßigen Abständen berichten!

Bäume fällen mit der steinzeitlichen Axt

Für den Bau des Rössener Hauses, welches als erstes Exponat / Gebäude auf der Zeiteninsel gebaut wird, müssen viele Eichen gefällt werden. Daher entstand die Idee, nicht sämtliche Bäume maschinell ernten zu lassen, sondern mindestens einmal den Test zu machen, wie das Baumfällen mit steinzeitlichen Methoden funktioniert.

Für diesen Test hatten sich fünf Freiwillige unter der Anleitung von Archäo-Techniker Wulf Hein gemeldet. Wulf Hein ist Bauleiter für den Bau der Hausmodelle auf der Zeiteninsel und hat bereits jahrelange Erfahrung im Fällen von Bäumen mit Repliken von archäologischen Funden der Steinzeit. Die Ergersheimer Experimente sind in Fachkreisen ein fester Begriff. Hier treffen sich Archäo-Techniker und Archäologen, um gemeinsam bestimmten Fragestellungen zu Äxten und Beilen der Steinzeit nachzugehen.

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Am vergangenen Freitag machte sich eine kleine Gruppe auf in den Wald bei Niederweimar, begleitet von Reinhard Schall vom Hessischen Rundfunk, der dieses Experiment gerne dokumentieren wollte.

Reinhard Schall hat die Zeiteninsel bereits im vergangenen Jahr mit einem Filmteam in Vorbereitung zu einer Veranstaltung zum Internationalen Museumstag besucht (Link) und sich für unser Projekt sehr interessiert gezeigt, was uns sehr freut.

Nachdem wir das richtige Waldstück gefunden hatten, wurde ein Baum ausgewählt, der bereits durch den Förster markiert worden war.

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Zunächst wurde die Höhe ausgemessen, in der die erste Fällkerbe angebracht werden sollte. Aus einer Auswahl an steinzeitlichen Äxten wählten die Teilnehmer passenderweise die Axt der Rössener Zeit aus und befeuchteten den Axtstiel mit etwas Wasser, da die Axt in der Schäftung zu locker saß.. Dann ging es los.

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Abwechselnd schlugen die Akteure in die Kerbe, wobei jeder für sich herausfinden musste, wie der beste Schlagwinkel und der geringste Kraftaufwand in einen guten Schlag mündete.

Bald ließ sich beobachten, dass zwar mit der Rössener Axt die Späne flogendas Holz aber auch eher gequetscht wurde als mit einer anderen Axt, die eine schärfere Schneide aufwies.

Es fand ein reger Austausch und Diskussion über die Werkzeuge und archäologische Funde statt, während Reinhard Schall versuchte zu filmen.

Die Beteiligten wurden von ihm gefragt, warum sie an diesem Test teilnehmen und Wulf Hein erklärte Einzelheiten zu den Äxten.

Nach einer halben Stunde wurde an der Rückseite des Baumes eine zweite Kerbe angebracht und damit die Fällrichtung bestimmt. Alle Beteiligten mussten sich nun einen sicheren Platz suchen, damit ihnen der Baum nicht auf den Kopf fällt.

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Es wurde zunehmend  spannender und nach einer dreiviertel Stunde fiel der Baum langsam um.

Wir waren überrascht, dass es doch so schnell ging  und Wulf Hein erklärte uns, dass mit doppelseitigen Axthieben der Baum noch schneller gefallen wäre.

Ein Teil des Stumpfes und ein Teil des gefällten Baumes wurden nun mit der Kettensäge abgetrennt, um bei den Steinzeittagen das Ergebnis dieser Fällmethode mit Steinzeitaxt zu demonstrieren. Die Jahresringe wurden gezählt und der Baum auf ca. 60 Jahre geschätzt.

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Es gab dann noch eine Diskussion, ob die so gefällten Bäume in der Steinzeit ohne Nachbearbeitung der Fällspitze in den Boden versenkt oder noch weiter bearbeitet wurden, um eine gerade Standfläche zu erhalten. Die von Archäologen gefundenen Verfärbungen und Pfostengruben könnten darauf Hinweise geben.

Ein spannender und inspirierender Nachmittag lag nun hinter uns und Reinhard Schall hatte genügend Material für den ersten Teil seines Berichts über die Zeiteninsel für den hessentipp.

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Am folgenden Tag sollte es dann weiter gehen (Link).

Hier können Sie das Video zum Fällen des Baums ansehen.

Dank an Wulf Hein, der diesen schönen Praxistest möglich gemacht hat und natürlich an die Freiwilligen für den Einsatz ihrer Muskelkraft.

 

Fotos: Meike Schuler-Haas / Reinhard Schall

Archäologisches Langzeitexperiment auf der Zeiteninsel

Im Rahmen einer Kooperation führt das Vorgeschichtliche Seminar der Philipps-Universität Marburg auf dem Gelände der Zeiteninsel – Archäologisches Freilichtmuseum Marburger Land ein Langzeitexperiment zur Lagerung von Getreide in Silogruben durch. Das Experiment wird gefördert von der Stadt Marburg und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Die Einlagerung von Getreide in Silogruben ist über den gesamten Zeitraum der produktiven Lebensweise in der Vor- und Frühgeschichte bekannt und zählt zu den wohl wichtigsten, langfristigen Speichermethoden. Dies betrifft nicht nur Saatgetreide sondern auch Getreide, das im fortgeschrittenen Winter verarbeitet werden sollte. Während die ablaufenden, taphonomischen Prozesse für Gruben mit senkrechten Wänden, wie sie bspw. aus der Bandkeramischen Kultur bekannt sind, relativ gut experimentell untersucht sind, fehlen Untersuchungen zu Kegelstumpfgruben, wie sie in zahlreichen jüngeren Komplexen auftreten (Lüning 2000, 173). Lediglich zu zylindrischen Gruben wurde in den 1970er Jahren ein Experiment auf der Butser Ancient Farm durchgeführt (Reynolds 1979).

Im Oktober und November 2016 wurden auf dem Gelände der Zeiteninsel insgesamt sechs Speichergruben für Getreide angelegt. Ziel des Versuches ist es, die Langzeitauswirkung auf das eingelagerte Getreide zu untersuchen. Die Gruben sollen in verschiedenen Zeitabständen archäologisch ausgegraben werden, wobei das Hauptaugenmerk auf der Befundgenese liegt. Ein weiterer Gesichtspunkt ist der Einfluss des biogeographischen Milieus auf das Getreide. Aus wärmeren Klimazonen sind Einlagerungen von bis zu 50 Jahren Dauer dokumentiert (Seheer 2000). In dem hier durchgeführten Experiment soll das wieder ausgegrabene Getreide stichprobenartig nach verschiedenen Gesichtspunkten untersucht werden. Besonders die Belastung mit Schimmelpilzen und der Schädlingsbefall sind dabei von Interesse. Auch die Keimfähigkeit des Getreides nach längerer Bodenlagerung soll dokumentiert werden.

Die sechs Gruben wurden gemeinsam mit Teilnehmern eines einführenden Seminares zur Experimentellen Archäologie angelegt. Hierbei wurde zuerst ein zylindrischer Schacht mit ca. 60 cm Durchmesser und 100 cm Tiefe angelegt.

Danach wurden die unteren beiden Drittel zu einem Kegelstumpf ausgearbeitet, bis der Bodendurchmesser bei ca. 100 cm lag. Nachdem die Gruben fertiggestellt waren, erfolgte die Verfüllung mit Getreide. Hierfür wurde Bio-Gerste verwendet, die vom Naturland-Betrieb Matthias Happel in Weimar erworben wurde. Insgesamt wurden ca. 1,3 Tonnen Gerste eingebracht.

Diese wurde in einigen der Gruben locker eingeschüttet, in anderen durch Treten und Stampfen verdichtet. Ob dies einen Einfluss auf die Erhaltung des Getreides hat, gehört ebenfalls zu den Fragestellungen des Experiments. Waren die Gruben bis etwa 20 cm unter der Mündung verfüllt, wurde eine Schicht aus dem Grubenaushub eingebracht und verdichtet. Ziel war ein möglichst luftdichter Abschluss des eingelagerten Getreides.

Die anfangs ausgestochenen Rasensoden wurden wieder eingesetzt und die Spalten und Risse ebenfalls mit Material aus dem Aushub aufgefüllt. In den kommenden Wochen erfolgte eine regelmäßige Kontrolle der Gruben. Hierbei war festzustellen, dass die obertägigen Setzungserscheinungen sich sehr in Grenzen hielten und nur bei wenigen Gruben signifikant sichtbar wurden. Entstehende Risse wurden entsprechend abgedichtet. Bereits nach zwei Wochen hatten einzelne Körner der Gerste, die auf der Oberfläche ausgefallen waren, begonnen zu keimen.

Im Idealfall sollte die äußere Schicht des Getreides, die in unmittelbarem Kontakt zum Erdboden steht, beginnen zu keimen bzw. zu schimmeln. Durch diese ablaufenden, biogenen Prozesse sollte der Restsauerstoff aus der Grube entzogen und so ein anaerobes Milieu gebildet werden, das mögliche Zersetzungsprozesse unterbindet. Diese Reaktion sollte nach Verbrauch des Restsauerstoffes unterbrochen sein, woraus sich eine luftdichte Lagerung des innenliegenden Getreides ergibt. Durch die zu erwartende, verfilzte Schicht aus gekeimtem, unbrauchbar gewordenem Getreide wird gleichzeitig das Eindringen von Wasser, Schadnagern und Insekten sowie Bakterien und Pilzen erschwert.

Die erste Ausgrabung einer der angelegten Gruben soll in der ersten Jahreshälfte 2017 erfolgen. Bis dahin sei allen Beteiligten und Unterstützern herzlich gedankt.

 

Fotos und Text: Dr. Daniel Scherf, Vorgeschichtliches Seminar der Philipps-Universität Marburg

Neues Holzhaus

Freiwillige Helfer haben während der letzten Wochen ein modernes Blockbohlenhaus auf dem Gelände der Zeiteninsel errichtet. Es soll in den nächsten Jahren für Besprechungen während der Bauphase, für Workshops und AG-Treffen sowie als Didaktik-Raum genutzt werden können.

Beim nächsten Arbeitseinsatz erhält das neue Holzhaus mit einem Anstrich noch den letzten Schliff.

Für die Einrichtung benötigen wir nun noch einen stabilen Tisch und Stühle.

Wir freuen uns, dass nun auch bei nicht so gutem Wetter die Möglichkeit besteht, sich auf dem Gelände zusammen zu finden.

Unser Dank gilt all denen, die sich am Fundamentieren und beim Aufbauen des Hauses so tatkräftig und ausdauernd beteiligt haben!

Fotos: Dennis Moch und Meike Schuler

Das vorweihnachtliche Geschenk

Nun ist endlich das eingetroffen, auf das wir seit Jahren gehofft und hingearbeitet haben. Das große Etappenziel auf dem Weg zur Realisierung unseres Freilichtmuseums.
Am 22.12. wurde der Bewilligungsbescheid des Landes Hessen über 4,78 Mio. Euro von Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Kunstminister Boris Rhein in einer feierlichen Zeremonie mit mehr als 50 geladenen Gästen übergeben.
Passend wurde dieser Anlass im Café Zeitlos in Argenstein begangen, denn das Café liegt direkt am Gelände der Zeiteninsel und ist schon jetzt ein sehr guter Nachbar. Dank an Herrn Eckersberg und sein Team für die Versorgung mit Speis und Trank!
Christian Tewordt, besser bekannt als „Quest“ begleitete den Festakt mit Klängen aus Dudelsack und Flöte.

Minister Boris Rhein führte in seiner Rede aus, dass es „ein guter Tag für das kulturelle Erbe Hessens“ sei und dass mit der Zeiteninsel ein „beeindruckendes Konzept“ entstanden ist, das durch viele Unterstützer getragen wird. Die Museumslandschaft in Hessen wird nach seiner Ansicht durch die Zeiteninsel bereichert.
Er übergab den Bewilligungsbescheid an Weimars Bürgermeister Peter Eidam, der in seiner Rede die kommunale Zusammenarbeit als herausragend betonte und ausführte, dass die Zeiteninsel bereits jetzt schon einen großen Bekanntheitsgrad erreicht habe.
Finanzminister Dr. Thomas Schäfer drückte in seiner Ansprache seine Verbundenheit mit der Zeiteninsel aus und erklärte, dass die Finanzierung auf einer soliden Basis steht, da die drei Gebietskörperschaften – Landkreis Marburg-Biedenkopf, Stadt Marburg und Gemeinde Weimar- sich am Aufbau und Betrieb der Zeiteninsel beteiligen.

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