Grubenbrand durchgeführt

Auch in diesem Jahr trafen sich die Teilnehmer der Keramik-Workshops, um die hergestellte Keramik (wir berichteten Workshop Keramik der Rössener Zeit) zu brennen.

In diesem Jahr wollten wir einen Grubenbrand durchführen. Die Brenngrube war bereits vorhanden. Wir stellten nur einen Absatz in der Grubenwand wieder her, auf dem wir die getrocknete Keramik zum Vorwärmen aufreihen konnten. Dafür wurde zunächst in der Grube ein kontrolliertes Vorfeuer entfacht, das auf der Grubensohle ein Glutbett entstehen ließ. Der Wind blies beständig über unsere recht tiefe und geschützte Grube und ließ uns leicht die bereits entstandene Hitze in der Grube unterschätzen. So mussten wir das Glutbett noch eine ganze Weile abkühlen lassen, bevor die richtige Temperatur zum Einsetzen der vorgewärmten Keramik erreicht war.

Die rund 30 Gefäße wurden nun sorgfältig auf Steinen, alten Dachziegeln u. ä. über die Glut gesetzt, ohne mit dieser direkten Kontakt zu haben. Um wie bei den Originalfunden im Inneren eine dunkle Farbe zu erzielen, füllten wir viele der Gefäße mit Heu und verschlossen sie beim Einsetzen mit anderen Töpfen, da das Heu nicht verbrennen, sondern in den Gefäßen unter Sauerstoffmangel nur verschwelen sollte.

Nun wurde vorsichtig das Feuer aufs Neue entfacht und ganz langsam durch gut platziertes Holz beim Nachlegen als Feuerring in der Grube der Keramik angenähert.

Der Brand wurde so lange weiter gezügelt geführt bis die Farbe der Keramik sich änderte. Erst nach dieser mehrstündigen Aufheizphase legten wir das Brennholz schließlich auch vorsichtig zwischen und über die Gefäße, die nun direkt im Zentrum der Flammen der größten Hitze ausgesetzt wurden.

Wir wollten einen reduzierenden Brand durchführen, um eine Schwarzfärbung der Keramik zu erreichen. Daher wurde das Feuer über den nun glühenden Gefäßen mit Hilfe von Laub, Stroh, Grasschnitt erstickt. Nachdem sich starker Qualm entwickelt hatte, deckten wir die Grube mit einer Erdschicht ab.

Aus unseren Erfahrungen der letzten Brände heraus beschlossen wir diesmal noch länger zu warten, bis die Keramik abgekühlt war…und so wurde die Grube erst nach drei Tagen geöffnet.

Doch das Feuer hatte in den unbewachten Stunden nach dem Abdecken doch noch seinen Weg durch die Abdeckung gefunden und war noch einmal aufgeflammt. Durch dieses Nachbrennen waren in einigen Bereichen wieder sauerstoffreiche Flammen an die Gefäße gekommen und haben eine durchgehende Reduzierung des Brandes verhindert, wodurch die gewünschte vollständige Schwarzfärbung der Keramik zwar nicht durchgehend gelang, sie hat aber interessante Farbschattierungen erhalten.
Unsere Grube hat die Hitze nach dem Bedecken mit Erde noch so enorm gespeichert, dass die Stücke durch die lange Brenndauer sehr hart gebrannt waren.

Diesmal gab es zum Glück nur wenige Verluste, was uns sehr freut.

Nun müssen wir wieder in die Produktion gehen, damit wir auch im kommenden Jahr genügend Material für einen Brand haben – dafür haben wir uns als Ziel gesetzt, Erfahrungen mit einem Meilerbrand zu sammeln.

Text: Susanne Gütter / Meike Schuler-Haas  Fotos: Meike Schuler-Haas

 

Neues Holzhaus

Freiwillige Helfer haben während der letzten Wochen ein modernes Blockbohlenhaus auf dem Gelände der Zeiteninsel errichtet. Es soll in den nächsten Jahren für Besprechungen während der Bauphase, für Workshops und AG-Treffen sowie als Didaktik-Raum genutzt werden können.

Beim nächsten Arbeitseinsatz erhält das neue Holzhaus mit einem Anstrich noch den letzten Schliff.

Für die Einrichtung benötigen wir nun noch einen stabilen Tisch und Stühle.

Wir freuen uns, dass nun auch bei nicht so gutem Wetter die Möglichkeit besteht, sich auf dem Gelände zusammen zu finden.

Unser Dank gilt all denen, die sich am Fundamentieren und beim Aufbauen des Hauses so tatkräftig und ausdauernd beteiligt haben!

Fotos: Dennis Moch und Meike Schuler

Spinnen mit der Handspindel

Ziel dieses Workshops war die Herstellung einer eigenen Handspindel nach archäologischen Vorbildern der verschiedenen Zeiten, die auf der Zeiteninsel vertreten sind.

Die Kursleiterin Meike Schuler-Haas hatte einige Funde aus der Region mitgebracht, zuvor gefertigte Repliken und Fotos von archäologischen Funden.

Die Kursteilnehmerinnen konnten sich nun aussuchen nach welcher Vorlage sie ihre eigenen Spinnwirtel aus Ton herstellen wollten.

Im nächsten Schritt wurde der Umgang mit dem Material Ton erläutert und schon konnte es losgehen mit dem Kneten und Verarbeiten des Tons.

Wichtig bei der Herstellung von Wirteln ist die Gleichmäßigkeit der Form sowie die exakte Zentrierung des Loches für den Spinnstab, damit später keine Unwucht entsteht.

Die Teilnehmerinnen hatten an der Herstellung der Wirtel viel Freude und Elan, so dass am Ende des Tages vielfältige Formen mit unterschiedlicher Verzierung durch Muschelabdrücke u. ä. vorlagen.

 

Nachmittags wurde ein Feuer entzündet und die getöpferten Wirtel um das Feuer zum Trocknen platziert, um dann später in die Glut gestellt zu werden.

Am Ende wurde der Brand mit Erde abgedeckt, um dem Feuer den Sauerstoff zu entziehen. Dadurch sollte eine Schwarzfärbung der Keramik erzeugt werden.

Der zweite Tag unseres Workshops begann mit der Bergung der gebrannten Spinnwirtel aus dem Feldbrand. Der Brand war erfolgreich, nur drei wurden beschädigt und einer blieb verschollen.

Durch den, am Vorabend einsetzenden Regen, waren die Wirtel allerdings nicht genügend durchgebrannt, so dass wir sie erneut brennen mussten.

Nun ging es vor allem darum, Spinnstäbe zu schnitzen und diese an die verschiedenen Wirtel anzupassen. Dann wurden die Wirtel getestet auf ihren Schwung, ihre Lauffähigkeit und die Handhabung.

Wir haben viel gelernt und sind uns sicher, wir werden noch mehrere Spinnwirtel selbst herstellen und sind stolz auf unsere Unikate.

Arbeitseinsatz im August

Am ersten Samstag im August war viel los auf der Zeiteninsel: verschiedene Projekte fanden statt, eine besondere Führung und vieles mehr, wie im Folgenden zu lesen ist.

 

Ernte des Schulackers der Grundschule Niederweimar

Da die Schulkinder leider Sommerferien haben, sind freiwillige Helfer eingesprungen und haben das nun reife Getreide geerntet. Das wird aufbewahrt, bis die Kinder aus den Ferien zurückkehren und mit der Weiterverarbeitung beginnen können.

Die diesjährige Ernte fiel deutlich besser aus als im Vorjahr.

 

Oldtimer Rallye

Am Samstag machte die Oldtimer Rallye „Bender Classic“ auf der Zeiteninsel Station. Wir bewunderten die schönen Oldtimer und die Teilnehmer der Rallye informierten sich während einer Führung bei Dr. Andreas Thiedmann über das Museums-Projekt.

 

Lehmbackofen

Als weiteres Projekt wurde am neuen Lehmbackofen, den wir mit den Freiwilligen des Landkreises begonnen hatten, weiter gebaut.

Nach der zunächst nötigen Umsiedlung von Zwischenmietern (eine Ameisenkolonie hatte sich auf dem Ofen niedergelassen) konnte es losgehen und Schicht um Schicht wurde der Lehm auf dem Grundgerüst verteilt, bis die richtige Dicke erreicht war. Die Front bekam auch ihren Abschluss und beim nächsten Mal müssen wir noch die Ofenöffnung fertigstellen, dann kann der Ofen endlich eingeweiht werden. Außerdem bekam er eine Überdachung, um einen gewissen Schutz vor widrigen Witterungseinflüssen zu erreichen. Befestigt wurden die Hölzer stilecht mit gezwirnten Schnüren aus Binsen.

Am späten Nachmittag dann noch der letzte Feinschliff dann war es geschafft.

Danke für die Fotos an Anke Udelhoven – trotz Lehmhänden tapfer dokumentiert.

 

Bronzezeit-Werkstatt

Auch die Bronzezeit-Werkstatt hatte wieder ihre Pforten für Interessierte geöffnet. Der Kurs war erneut komplett ausgebucht – so wie auch die kommenden Kurse in diesem Jahr. Der Schwerpunkt an diesem Wochenende lag beim Gießen der vorgefertigten Formen.

Andere Arbeiten

Nicht vergessen seien all die anderen Arbeiten, die am Samstag geleistet wurden. Unsere Apfelbäume wurden abgestützt, da sich die Äste unter der Last der wachsneden Äpfel zunehmend biegen. Das gibt eine reiche Ernte.

Zugleich wurden die alten Baumstützen weiter abgebaut und der verstopfte Zulauf aus der Allna von Treibholz freigemacht.

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Nochmal danke an die vielen Helfer – wir haben wirklich wieder Einiges geschafft!

Fotos: Anke Udelhoven, Dennis Moch und Julia Mootz

Kräuter sammeln und verköstigen

Kann man auch im Spätsommer auf Kräutersuche gehen? Dieser Frage stellten sich am letzten Sonntag 13 Teilnehmer unserer Veranstaltung „Kräuter suchen und verköstigen“.

 

Nach einer kurzen Einführung in das Projekt „Zeiteninsel“ durch Meike Schuler-Haas, schickte Frau Dr. Astrid Wetzel vom NIZA (Naturschutz-Informationszentrum) die Teilnehmer zunächst mit Suchaufträgen aus, um eine ihnen bekannte und unbekannte Pflanze zu suchen.

Nach erfolgter Rückkehr wurden die gesammelten Pflanzen vorgestellt und ihre verschiedenen Wirkungsweisen erläutert. Frau Wetzel betrachtete die Pflanzen hinsichtlich der Verzehrbarkeit und Meike Schuler-Haas unter dem Aspekt der Archäologie z. B. der Verwendung als Färbepflanze oder Nutzung einer Pflanze schon in der Steinzeit. Mit allen Sinnen wurden die gesammelten Kräuter untersucht.

Einige Kräuter waren den Beteiligten durchaus bekannt, andere waren neu und ihre Verwendungsmöglichkeiten unbekannt gewesen. Auch etwa die Namensvielfalt der Wegwarte und des Wiesenknopfes führten zur Erheiterung: Sonnenwirbel, Wegeleuchte, Wilde Endivie, Kaffeekraut…

Im Anschluss an die Bestimmungsrunde wurden Gruppen gebildet, um die Pflanzen bzw. Wurzeln oder Blüten zu finden, die für das gemeinsame Mittagessen gesammelt werden sollten.

Da ging es teilweise mit starkem Gerät, wie der Spitzhacke, zur Ernte von Wilder Möhre, Meerrettich, Huflattich, Brombeeren, Wegwarte und einigen anderen Kräutern.

In der Zwischenzeit wurde der Lehmbackofen angeheizt und das Kochfeuer entfacht, denn einige Kräuter sollten gedörrt werden, darunter einige Huflattich-Blätter, Brennesselsamen und Zichorienwurzeln.

Über offenem Feuer wurden Kartoffeln und „wilder Spinat“ gekocht, die Huflattichblätter blanchiert und dann der Spinat mit Ziegenkäse in die Huflattichblätter gefüllt und zu schönen Päckchen gebunden serviert.

Eine Gruppe bereitete aus den gesammelten Meerrettich-Wurzeln und einigen Äpfeln und Birnen eine schmackhafte Creme zu, die die Teilnehmer in kleinen Gläschen abfüllen und mit nach Hause nehmen konnten.

Die Blüten der Wegwarte wurden mit Eiweiß und Zucker kandiert und mit den gesammelten Brombeeren zum Nachtisch serviert.

Während unserer gemeinsamen Mahlzeit klärte Frau Wetzel die Teilnehmer noch über die Begriffe wie Kräuter, Sträucher, Stauden auf und beschrieb die Unterscheidungsmöglichkeiten.

Der selbst gemachte „Muckefuck“ konnte leider nicht getestet werden, da die Ofenhitze nicht ganz ausreichte. Im Nachgang haben einige Teilnehmer des Kurses die Wurzeln bei sich zuhause zubereitet und Muckefuck als Kaffeeersatz für geschmackvoll befunden.

Hier noch einige „zoologische“ Entdeckungen am Rande des Geschehens.

Wir bedanken uns herzlich bei Wolfgang Küsters für die wunderbaren Fotos.

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30 x 2.000 Euro für Hessens Vereine!

 

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Wir machen mit. Jetzt jeder abstimmen!

Wir bitten alle Mitglieder, Freunde und Förderer, uns bei der Initiative „Vereint für Deinen Verein!“ zu unterstützen. Unter www.sparda-vereint.de kann vom 11. Mai bis zum 7. Juni 2016 für die teilnehmenden Vereins-Projekte abgestimmt werden. Wir sind dabei und brauchen jede Stimme, um eine der 2.000-Euro-Spenden zu gewinnen.

Worum geht es?

Die Sparda-Bank Hessen unterstützt 30 Vereinsprojekte mit jeweils 2.000 Euro. Die Vereine mit der höchsten Stimmenzahl bekommen die Spenden. Das Online-Voting ist ganz einfach: Unser Verein ist über die Suchfunktion auf www.sparda-vereint.de leicht zu finden oder Sie nutzen den folgenden Link direkt zu unserem Projekt https://www.sparda-vereint.de/voting/spardafruhjahrsaktion-2016/bau-eines-vier-pfosten-speicherbaus/.

Jedem Internetnutzer steht alle 24 Stunden eine Stimme zur Verfügung. Wer also täglich eine Stimme abgibt, hilft am meisten!

Zur Teilnahme muss nur die eigene E-Mail-Adresse angeben und diese nach Erhalt einer E-Mail bestätigt werden.

Unser Projekt:

Der Bau eines Vier-Pfosten-Speicherbaus steht schon länger auf unserer Agenda und in diesem Jahr wollen wir den Plan umsetzen, die ersten Anfänge sind gemacht, aber es fehlt uns noch ausreichend Material. Wir würden uns sehr freuen, wenn es uns gemeinsam gelingt, hierfür eine der 2.000-Euro-Spenden der Sparda-Bank Hessen zu gewinnen.

Jede Stimme zählt! Herzlichen Dank an alle, die mitmachen! Los geht´s!

Schulbesuch

Unser Fördervereins-Mitglied Frau Dr. Astrid Wetzel berichtet über ihren Besuch bei den Schülern der 3. Klasse in der Grundschule Niederweimar in Vorbereitung auf das Projekt „Schulacker 2016“.
„Als ich am 24. Februar die Grundschule Niederweimar betrat, war es draußen bitterkalt. Aber die Kinder waren schon ganz heiß, zu erfahren, was es mit „ihrem“ Ackerprojekt auf der Zeiteninsel auf sich hat. Einige Kinder der 3. Klassen von Frau Freudenstein und Frau Schirmmeister hatten schon von den Schülern des jetzigen 4. Jahrgangs gehört, dass es da so eine Fläche gibt, kaum größer als ihr Klassenzimmer, wo bereits letztes Jahr Getreide gesät und auch geerntet und zu Mehl vermahlen worden war. Aber es sei mühsam gewesen, und hätte dann noch nicht einmal für ein (1) Brot gereicht. 
Das waren genug Hinweise, um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen. Wo genau liegt denn der Acker, warum heißt das Gebiet heute Zeiteninsel und was ist so spektakulär an dem bisschen Wiese, Bach und See und dem kleinen Hügel mittendrin? Da wussten die Kinder aber schon eine ganze Menge Details. Da gab es Kiesabbau und da sind Fundamente für eine große Brücke gebaut worden und man musste dafür graben und hat eine Menge Dinge gefunden: Scherben und Knochen und Mauern und Pfostenlöcher und noch mehr Scherben und einen Angelhaken. Der sei aus der Bronzezeit, habe ich erzählt, und anschließend versucht, das mit den Zeiten, nämlich Eiszeit – Steinzeit – Bronzezeit – Eisenzeit auf die Reihe zu bekommen. Aber sogar den Begriff „Römische Kaiserzeit“ hatten einige der Kinder schon gehört. 
Dann haben wir überlegt, was es alles braucht, um aus Grassamen – und was anderes sind unsere heutigen Getreidearten ja nicht – soviel Körner zu ernten, dass damit ein Brot oder Kuchen gebacken werden kann. Es gab einige Kinder, die aus landwirtschaftlichen Betrieben stammen, und die konnten erzählen, wie und was heute angebaut wird. 
Wir haben gemeinsam „Im Märzen der Bauer“ gesungen und ich war sehr überrascht, dass alle Kinder den Text konnten und zwar alle Strophen! Mit wurde erzählt, dass die Niederweimarer Kinder im Kindergarten „Singpaten“ haben und viele alte Volkslieder kennenlernen. Wir sind dann zusammen anhand des Textes noch mal Schritt für Schritt vorgegangen, vom Pflügen und Eggen zum Graben (=Jäten) und Ernten und haben mit magnetischen Wortkarten den Ablauf vom Säen bis zur Ernte an der Tafel festgehalten. Eigentlich habe sich der Ablauf nicht geändert bis heute, meinten die Kinder. Nur dass alles heute von Maschinen erledigt wird – also mit 100 Pferdestärken statt 1 oder 2. 
Ich habe zum Schluss noch kurz die alten Getreidearten vorgestellt und mit den Kindern gemeinsam ein mitgebrachtes Brot verspeist, nämlich ein mit Sauerteig angesetztes Dinkelbrot mit Grünkern (unreif geernteter Dinkel). Ob die Germanen schon Sauerteig kannten? Und dann haben wir überlegt, warum es auch heute sinnvoll ist, alte Getreidearten und ursprüngliche Weizensorten wieder anzubauen. 
Mit diesem ganzen Wissen gewappnet kann eigentlich für die Jungbauern und ihrem Ackerprojekt nichts mehr schief gehen. Sogar der Begriff Dunkelkeimer wurde geklärt und warum dass Feld mit einem Zaun geschützt ist. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen! 
Zum Schluss der Doppelstunde kam sogar noch eine leibhaftige Germanin zu Besuch. Mit Bundschuhen, einem mit Fibeln zusammengehaltenen germanischen Gewand und emsig mit einer Spindel Flachs spinnend. Die Kinder hörten andächtig zu, was diese Frau (Monika Mosburger) über ihren mühsamen Alltag zu berichten wusste. Ob sich einige Schüler und Schülerinnen überlegt haben, dass Schule vielleicht die bessere Alternative zum Leben in der Eisenzeit ist?“